Getrennte Wege in Peru…

…Mirja in Cusco und Marco in Paracas

Nach La Paz trennten sich erstmal unsere Wege, Marco flog nach Lima traf sich dort mit Ryan, einem Freund aus Kalifornien um Kite-Surfen zu gehen. Und für mich ging es nach Cusco, in die alte Hauptstadt der Inkas um meine Yogalehrer-Ausbildung zu beginnen.
Nach den vergangenen Monaten zusammen, war es komisch und zugleich auch aufregend und befreiend für die nächsten Wochen alleine Unterwegs zu sein :)!
Jedoch hiess es für mich erstmal warten warten warten, mein Flieger ging später als Marcos und hatte dann auch noch Verspätung! Da ich natürlich wie die geborene Drogen-Schmugglerin aussehe wurde nicht nur mein gesamtes Handgepäck in La Paz peinlichst genau durchsucht, sondern auch mein großer Rucksack! Diesen bekam ich auseinandergefleddert und offen in Cusco wieder, aber immerhin schien nix zu fehlen!
Wie auch immer, ich packte mein Kram zusammen und es ging in die Stadt, mein zu Hause für die nächste Zeit. Cusco gefiel mir gleich von Anfang an, hübsch, relativ klein aber trotzdem war immer etwas los.
Noch bevor am Montag meine Yogalehrer-Ausbildung begann, zog ich zu Yvonne und ihrem Sohn, meine Gastfamilie für die nächste Zeit. Ich wollte mehr Spanisch lernen und dort kam ich mit Englisch nicht weit…leider war das dann doch nicht so vielversprechend wie erhofft und ich zog nach 2 Wochen in die Stadt.
Mein erster Tag in der Yogaschule stand bevor, meine grösste Angst war mit einem Haufen spirituellen Esoteriktanten die nächsten Wochen verbringen zu müssen…aber zum Glück war das nicht der Fall :)!
So wurden die nächsten Wochen echt gut, herausfordernd, interessant und spassig mit 4 Stunden praktischem Yoga und 4 Stunden Theorie am Tag und das 6 Tage in der Woche. Bei der ganzen Zeit die ich in der Schule verbrachte rauschten die drei Wochen nur so vorbei und es war Prüfungstag, yeah bestanden :)! Das heisst ihr könnt euch alle auf Pflichtyogastunden freuen ;)!

Marcos Reise ging nach Paracas einem kleinen Küstenort mit gut geschützter Bucht mit perfekten Kitesurfingbedingungen, denn hier blässt täglich der Wind (die umliegende Wüste heizt sich morgens auf und am nachmittag gibt es Wind!)… Nach zwei Tagen in Lima bin ich mit Ryan (meinem Buddy aus Kalifornien, mit welchem ich zusammen in Schweden ein Semester studiert hatte) nach Paracas direkt an die Bucht gezogen um gleich loszulegen. Leider gab es ein kleines Unglück am zweiten Tag und Ryan brach sich sein Schlüsselbein, so dass der Traum von Kiten für ihn schnell vorbei war. Gehandicapt und sich lieber die kostenbaren Urlaubstage aufsparend, flog er nach einer Woche (anstatt drei) wieder nach Hause. Da er aber das komplette Kitesurfingequipment vorher gekauft und mitgebracht hatte, ließ er es für mich da, und so kam ich in den Luxus es für die nächsten Wochen nutzen zu können und brauche es ihm jetzt nur noch heile nach Kalifornien zurückzubringen …vielen Dank Ryan! 🙂

 

Nach drei Wochen und ner Menge Sonne bin ich dann in den Nachtbus zu Mirja ins kalte Cusco auf 3.300m gesprungen…

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