San Pedro de Atacama

Die Atacama Wüste

Einen Tag später ging es dann mit dem Nachtbus von La Sarena weiter Richtung Norden, bis in die Mienenstadt Calama. Calama ist eine hässliche Stadt und vorrangig durch die umliegenden Mienen geprägt. U.a. liegt die größte Kupfermiene der Welt direkt vor der Stadt. Wir sind hier auch nur gelandet, um unseren Mietwagen abzuholen und so kam es das der vorbestellte Allrad-Pickup ein rot leuchtendes Mienenfahrzeug wurde. Ein dicker Toyota Hilux mit dem wir die Atacama Wüste um San Pedro, eine der trockensten Wüsten der Erde, auf eigene Faust erkunden wollten.

Da wussten wir noch nicht, dass die Region in den kommenden Tagen von einem Jahrhundertunwetter heimgesucht werden sollte, es schüttete immer wieder wie aus Kübeln und verwandelte alles in dicken Schlamm, reissende Bäche und Seen. Im halben Land fiel der Strom aus und die chilenische Regierung rief für die Region Atacama den Notstand aus. Teilweise wurde sogar Militär eingesetzt um wieder für Ordnung zu sorgen, und wir mittendrin! Ok, das klingt alles etwas übertrieben, denn so schlimm war es dann auch nicht 🙂

Trotz unserem Allradwagens waren wir eingeschränkt, viele Straßen waren gesperrt und die Pässe Richtung Bolivien und Argentinien zugeschneit! Wir ließen uns jedoch vom Wetter nicht weiter stören, der Toyota Hilux konnte beweisen was er kann :)!

Obwohl die Wetterbedingungen uns für viele Sehenswürdigkeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, haben wir viel gesehen und waren beeindruckt von der Vielfältigkeit und Schönheit der Region! Hierzu gehörten das Valle de la Luna, die Salar de Atacama und die El Tatio Geysiere auf 4300m Höhe.

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