Dong Villages

Die Dörfer der Dong-Minderheit
Um unser hohes Reisetempo beizubehalten sind wir weiter Richtung Süden gefahren und da wir uns eine Woche vorher spontan dazu entschieden hatten weniger Kulter dafür mehr Natur zu machen, haben wir leider keine Betten mehr (weder 4-Bett noch 6-Bett Abteile) bekommen und mussten schön Acht Stunden mit Chinesen im vollgepackten Sitzabteil diese Etappe meistern und es war wirklich extrem:

Die ältere Dame direkt uns gegenüber sitzend, hatte mit Übelkeit zu kämpfen und kotzte/spukte gelegentlich in eine Tüte (was schon mal gut ist, kann auch mal einfach auf den Boden gemacht werden), ein älterer Chinese der etwas später den dritten Platz unserer Sitzreihe belegte war der Meinung er hätte Anspruch auf den Großteil unserer Sitzbank und bekam somit andauernd meinen Ellenbogen zu spüren. Auch zu späterer Stunde schlief er gelegentlich auf meiner Schulter und musste weggeschubst werden. Ich hätte den Typen am liebsten direkt in den Gang gestoßen, aber wir sind ja höfliche Menschen.Einmal da hat er während eines lautstark geführten Telefonats gerülpst und uns mit einer widerlich stinkenden Wolke beglückt, so dass ich diese erstmal deutlich zurückwedelte um ihm unsere Abscheu auszudrücken. Aber am wohlsten haben wir uns gefühlt als auf einmal gegen 23h in unseren gerade fast komplett leeren Wagon circa 30 oder mehr Bauarbeiter der richtig tollen Sorte stürmten. Ehe wir uns versehen konnten, stellten wir wieder die Attraktion im Zoo dar! Neben lautstarkem Gelächter, Gestank und den üblichen Geräuschen (Rotzen, Spucken, Schmatzen, Husten, etc) wurden wir die letzten drei Stunden in dem Zug anglotzt wie Außerirdische! Wir waren wirklich richtig froh, dann endlich aussteigen zu dürfen… man man man

Nach einer anschließenden nächtlichen Taxifahrt kamen wir gegen 2h in unserer Unterkunft in den schnuckligen Dong-Dörfern an.

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